08.03.2016

Wananas-Neubau geht zügig voran

Erste Baustellenbesichtigung mit Aufsichtsrat.

Zu einer Premiere der besonderen Art hatte Lothar Przybyl als neuer Geschäftsführer der Herner Bädergesellschaft den Aufsichtsrat der HBG sowie Stadtvertreter eingeladen. Die erste Baustellenbesichtigung des neuen Wananas stand an.

Es wird geschweißt, gehämmert und gesägt. 30 bis 40 Handwerker wuseln gerade im Rohbau des neuen Wananas. Im Foyer und in den Umkleiden, den Personalräumen und der Küche laufen die Lüftungs-, Sanitär- und Elektroarbeiten, bevor dann Estrich, Putz und Fliesen an die Reihe kommen. Das Dach ist schon drauf, ein Trapezblech, das innen noch verkleidet wird. Lichtkuppeln werden zusätzlich zur großzügigen Glasfassade für viel Tageslicht sorgen.

Aufwändige Lüftungstechnik im Kubus

Der Badbereich nimmt ebenfalls Formen an. Die Betonbecken werden jetzt sandgestrahlt, damit die Fliesen halten: das große Erlebnisbecken mit den zwei 25-Meter Bahnen und das 25-Meter Sportbecken mit fünf Bahnen. Gegenüber das Lehrschwimmbecken mit einer Wassertiefe von bis zu 1,35 Meter und das Kursbecken, dessen Hubboden von null bis 1,80 Meter verstellbar und damit für Kleinkinder ebenso wie für therapeutische oder sportliche Zwecke geeignet ist. Die Teile für die 65-Meter-Wasserrutsche sind ebenfalls schon angeliefert und warten auf den Einbau. Die Besonderheit verrät der bauleitende Architekt Ersan Ucak während des Rundgangs: "Die Rutsche wird in Form einer 8 gebaut mit speziellen Licht- und Akustikeffekten in der Röhre." Optimaler Spaß ist garantiert.

Oberhalb des Sportbeckens verbirgt sich hinter einem Kubus aufwändige Technik: die Lüftungszentrale. Die schweren Lüftungsaggregate werden in den nächsten zwei Wochen eingebaut. "Planerisch war die Konstruktion eine echte Herausforderung und montagetechnisch wird sie es nicht minder sein", erläutert Bauleiter Ucak. "Mit der Technik sind wir in zwei Wochen durch." Anschließend wird der Kubus mit Lichteffekten, die Luftblasen nachempfunden sind, gestalterisch aufgewertet.

Repräsentative Fensterfassade zu erkennen

Das Herzstück des Bades, die technische Gebäudeausstattung, ist im teilunterkellerten Untergeschoss eingebaut und bleibt dem späteren Badbesucher verborgen. "Der Keller wird später mit Technik vollgestopft sein: mit moderner Heizungs-, Wasser- und Elektrotechnik", erklärt Ersan Ucak. Die repräsentative Fensterfassade, Markenzeichen des neuen Bades, ist ebenfalls schon zu erkennen. 90 Prozent der Fenster sind eingebaut und werden gerade abgedichtet. In zweieinhalb Wochen beginnen dann auch die Klinkerarbeiten an der Außenfassade. Die dunklen Steine haben eine rustikale Optik und werden als gestalterisches Element auch im Badinnern verwendet.

Zum neuen Sport- und Erlebnisbad wird auch wieder ein Außenbereich gehören: mit einem Becken aus Edelstahl, einem Kinderspielplatz und einer Liegefläche. Bis hier aber der Baufortschritt besichtigt werden kann, müssen sich alle Wananas-Fans noch ein wenig in Geduld üben...

Weitere Baustellenfotos auf www.wananas.de.

 Wananas: Erlebnisbecken

 

 

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